Golf I Cabrio geht Syncro

Golf_Sync_Teil1

Nach den ersten Messungen stellte sich heraus, dass es durchaus möglich ist, so etwas umzubauen. Wir besorgten als erstes ein Syncrogetriebe eines Passat G60 Syncro und bauten dies an den G60 Motor, der immer noch verbaut war. Als wir die Höhe des neu zu bauenden Kardanwellentunnels festgelegt hatten, wurde die Bodengruppe mit Streben verstärkt und in der Mitte aufgetrennt.

 

Als nächsten Schritt setzten wir vier neue Streben ein, um den Tunnel zu bauen und die Bodenplatte zu verstärken. An den Enden der Streben wurden die neuen Halter angebracht, um die Lenkung neu zu montieren. Diese musste tiefer gesetzt werden, da die Kardanwelle im Weg ist. Die Ausschnitte der Spurstangen wurden ebenfalls bearbeitet.

 

Um die Hinterachse zu verbauen mussten die unteren Ecken der Seitenteile abgeändert werden, da die Spurbreite vom Golf II übernommen wurde. Es wurden Konsolen angefertigt, die mit dem Rahmen verschraubt und anschließend verschweißt wurden. Da das Hinterachsdifferential an einem großen Rohrrahmen hing, wurde die hintere Bodengruppe ebenfalls zerschnitten.

 

Wir setzten eine massive Haltestrebe ein, um das Differential auf zuhängen. Diese wird links und rechst zwischen den hinteren Dömen eingeschweißt. Des weiteren fertigten wir Streben an, die die Hinterachsaufnahe gegen den neuen Rahmentunnel abstützen.

 

 

Als nächstes wurde der neue Kardanwellentunnel mit Blech verkleidet, um die Seilzugschaltung aufzunehmen. Für die Schaltung wurden massive Halterungen angefertigt und in den Tunnel eingeschweißt. Die nach oben führende Schräge nimmt die angefertigte Rennauspuffanlage mit Rennkat auf, da am Unterboden nicht genügend Platz zwischen Lenkung und Kardanwelle ist.

      

                            

Jetzt war es Zeit, die Halterungen für die tiefergelegte Lenkung anzufertigen. Diese wurden zum Zweck des Maßnehmens aus Schrauben und Muttern angefertigt, da man diese verstellen konnte bis es optimal passte. Danach wurden die Halterungen entsprechend mit dicken Metallplatten verstärkt.

 

    

Die Enden des Getriebetunnels wurden mit dem tragenden Teil der Vorderachse verschweißt, um noch mehr Halt in die Karosse zu bringen. Die unteren Streben wurden mit Flacheisen in der Bodengruppe verstärkt. Diese wurden mit der Bodengruppe und den Querträgern verschweißt. Somit entsteht eine sehr verwindungssteife Bodengruppe.

 
   

Als nächstes wurden Halterungen für die Seilzugschaltungen angefertigt und zwischen den oberen Streben eingeschweißt. Zusätzlich fertigten wir Bleche an, die die originalen Sitzbefestigungen mit dem neuen Getriebetunnel verschweißt wurden.




Als nächstes die Komplettierung der hinteren Bodengruppe und des Getriebetunnels an.

Nachdem einige Zeit vergangen war, mussten wir uns sehr beeilen, denn der Termin für das Lackieren rückte immer näher. Die Karosse sollte dieses Jahr noch lackiert werden - um jeden Preis.

Wir fingen an, die Nähte im Motorraum zu verschweißen und die Unebenheiten mit Zinn auszugleichen.



Da der Motorraum ebenfalls in Wagenfarbe erstrahlen sollte, wurde die neugeschaffene Öffnung für die Lenkung mit Blech verschlossen und ebenfalls verzinnt.


Nach dem Verzinnen wurde der Motorraum mit Rostschutz erst einmal ausgepinselt.


3 Tage nach der Bestellung des hinteren Teils einer Rennzelle traf das heiß erwartete Teil endlich ein und konnte eingepasst werden. Die Zelle wird verschweißt und wird sich bis in den Motorraum erstrecken und gegen den vorderen Dom stützen. So erreichen wir eine optimale Steifigkeit der Karosse, die wir dringendst benötigen.


Da der Motorraum langsam Formen annimmt, haben wir den Kabelbaum in den vorderen Radhäusern verschwinden lassen. Hierzu haben wir Unterlegscheiben angeschweißt, an den sich der neu gewickelte Kabelbaum entlang zieht.



Als nächsten großen Schritt nahmen wir uns die hintere Bodengruppe vor und komplettierten diese. Zusätzlich wurden mehrer Streben quer eingesetzt, um die Karosserie nochmals zu versteifen.

 

 

Die neu eingesetzten Querstreben wurden mit Blechen verkleidet und mit den Originalen Querträgern der Karosserie verschweißt. Zusätzlich setzten wir Streben ein, die sich gegen das Abschlussblech abstützen.

 

Zum Schutz vor Flugrost grundierten wir den gesamten hinteren Teil der Bodengruppe bis zur Sitzwannenaufnahme der Rücksitzbank mit Rostschutzrot.

 

 

Als nächsten großen Bauabschnitt werden wir die Rennzelle einschweißen und sie bis in den Motorraum erweitern. Es wird ein Wettlauf gegen die Zeit da, das Auto noch in diesem Jahr lackiert werden soll.

 

Da die Zelle nun fest eingeschweißt werden sollte, fertigten wir entsprechende Boxen an, auf denen die Zelle verschweißt wurde. Die Boxen waren nötig, da so eine optimale Verbindung zwischen Karosse und Zelle gewährleistet ist.

Die Eckstücke wurden innen ebenfalls verstärkt, damit sich die Karosse nicht mehr verwindet.

 

Nachdem der Bügel fest verschweißt war und die bestellten 20 Meter Rohr zur Erweiterung des Käfigs eingetroffen waren, gingen wir an die Erweiterung des Käfigs. Als Erstes setzten wir eine Querstrebe in den Bügel ein und verlängerten die Strebe bis an das Armaturenbrett.

 

Die Streben am Armaturenbrett wurden bis in den Motorraum auf den Dom verlängert, damit eine optimale Steifigkeit in der Karosse entsteht. Die Streben am Armaturenbrett wurden zusätzlich mit eine Querstrebe unter dem Armaturenbrett ausgestattet. In die Tür wurden eine Stütze von oben nach Unten eingesetzt.

 

Der Käfig erstreckt sich so durch den Innenraum bis zum Dom und stütz somit die gesamte Karosse ab. Anschließend wurde alles grundiert und somit zur Lackierung vorbereitet.

 

Da alle Schweißarbeiten abgeschlossen waren gingen wir Ende 2006 an die Lackvorbereitung.Diese waren so umfassend das die angesetzten Zeit bei weitem nicht ausgereicht hat.
Der Motorraum wurde aufwendig geglättet mehrfach geschliffen bis er endlich glatt war.Die Motorträger wurden mittels Zinn der Übergänge beraubt und dann geglätte.

   

Die Seiten wurden in der kompletten Länge gespachtelt und von den Lackieren unseres Vertrauens aufwendig geglätte.An dieser Stelle ein RIESEN Dank an die Lackcrew die teilweise so Uhrzeiten gearbeitet haben wo andere noch schlafen 

 

In den mehreren Schichten Klarlack haben wir Ice Pearls verarbeitet was dem Auto ein funkeln verleit wenn es in der Sonne steht.

Der Zusammenbau des Auto ist schon weit fortgeschritten und wir kommen jeden Tag dem Ziel ein wenig näher. 

Die Lackarbeiten haben bis weit in dieses Jahr reingedauert, da sich noch ein weiteres Projekt eingschlichen hat., dem wir unsere Aufmerksamkeit gewittmet haben. Wir werden davon in einem anderen Bericht berichten. Die Wahl der Farbe war gefallen und wir haben ein Blau aus der Volkswagenpalette genommen.Dieser Farbton passt sehr gut zum blauen Verdeck. 


  

Die Stosstange vorne wurde montiert und die Scheinwerfer. 

 

Das Verdeck ist drauf und die Felgen wurden zur Probe montiert.Das angefertigte Fahrwerk ist montiert und wie man sehen kann ist es wie geschaffen für das Fahrzeug 

 

Als nächstes steht der Umbau der Hinterachse auf Scheibenbremse an welcher nicht ohne Problem von statten geht.


Der Unterboden wird mit neuer Schwarzer Struktur versehen.